Zül
gen, die den dein Könige verhaßten Fürstenvon Radzivil zum Oberhaupte hatte. Deinnoch mußte Stamsiaus, der mit jener seineGegner vereinigt sah, dieser beytrctcn.
Bey dieser Uneinigkeit der polnischenHerren, weicher der zu sehr eingeschränkteKönig keine Gränzen zu setzen vermochte,konnte nur eine auswärtige Macht, wie Ruß«land, eine entscheidende Wendung hervorbrin«gen. Dieß zeigte sich auf dem Reichstage(i-6Z Oct.), auf welchem die Sache der Dis«sidenten zur Richtigkeit kommen, oder vonder Nation bestätigt werden sollte. Der Ge«sandte der Kaiserin Katharina, der FürstRcpnin, ertrotzte die Wiederherstellung derdissidentischen Rechte an der Spitze einerrussischen Garde, und einer starken Partheyvon Nichtkaihoitken, und als dem Beschlussedes Reichstages einige, und vornehmlich derBischof von Krakau, noch immer einen sehrhartnäckigen Widerspruch entgegensetzten, ließRcpnin ihn, und einige andre Haupter derUnzufriedenen in der Nacht (rz. Oct.) inVerhaft nehmen, und nach Nußtand brin«gen. Dieß erlaubte sich der Gesandte einer
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