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eitle Ehre zu bewerben, und den Absichtender mächtigen Katharina entgegen zu arbci-ten.
Katharina verwendete sich nehmlich fürden Grafen Stanislaus Ctolek-Poniatowski,aus einem der ältestew und angesehensten pol-nischen Familien (geb. 7. Jan. 17Z2) einenschön gebauten, sehr liebenswürdigen Herrn,der, als Gesandter Augusts III in Peters-burg, eine günstige Gelegenheit gefundenhatte, sich die Gewogenheit, die Liebe derKaiserin zu verschaffen. Dieser wurde, elfMonathe »ach Augusts Tode, (1764 am 7.Sept.) gewählt.
Poniatowski, der, mit mancherley Kennt-nissen, eine vorzügliche Beredtsamkeit verei-nigte, zeigte einen lebhaften Eifer, manchenin der Staatsverwaltung Polens eingcschli-chenen Mißbrauch abzustellen, und wünschtedaher, wöchentlich ein geheimes Consiliumhalten zu können. Allein die Gegcnparthey,die aus den großen Familien bestand, derenHoffnungen wegen der Königskrone getauschtworden waren, arbeiteten dieser gutgcmeyn-
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