Druckschrift 
17 (1806)
Entstehung
Seite
349
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Der unglückliche Fürst kämpfte, in seinemGefängnisse zu Nopscha, mit Angst, Ver-zweiflung, und Wuth. Das schreckliche Ge-wühl dieser Leidenschaften zog ihm Unverdautlichkeit, Kolik zu. Am 7:01, Tage seinesVerhaftes (16. Jul.) reichte ihm der Leib-arzt Kruse einen Gifttrank, den er widerseinen Willen nahm. Dieser wirkte schonnach einer Stunde. Peter fühlte seinen Halsund seinen Magen von den unerträglichstenSchmerzen angegriffen. Er verlangte Milch;man schlug sie ihm ab. Nun warf er sichganz verzweifluugsvoll einem Bedienten indie Arme.Man hat mich" sagte erge-hindert, König von Schweden zu werden;man hat mir den russischen Thron entrissen;nun werde ich von denen, die daS Verbre-chen der Katharina theilen, auch noch ver-giftet!" Während daß er nun mit demTode kämpfte, kam der jüngere Prinz Ba-ratinski, nebst Potemkin und AlexlS Orlow,herbey. Varatinski befahl dem letztem, denKasser zu erdrosseln. Er gieng ihm mit sei-nem Beyspiele vor. Wüthend raffce Peternoch alle feine Kräfte zusammen, bis er über-wältigt erstickte. Sterbend bezeichnete er den

Baran-