Druckschrift 
17 (1806)
Entstehung
Seite
340
Einzelbild herunterladen
 

Z4-?

brauche, und ihres Glaubens, dessen Vor-liebe für die Ausländer, und die ihr undihrem Sohne drohende Gefahr vorstellte.Sie schloß dieselbe mit einer Aufforderung,ihr zu folgen. Die ttnentschlossenheit, welcheeinige Äfficicre noch äusserten, besiegte derindessen hinzngekommsie Nasumowski. Dasganze Regiment legte hierauf der Katharinaden Eid der Treue ab.

Katharina begab sich nun, um dem, wassie jetzt that, gleichsam das Siegel derReligion aufzudrücken, nach der Kirche derJungfrau Maria von Kasan. Auf demWege zu derselben schlössen sich noch ver-schiedene Haufen von den Garderegimcnteni,und manche von dem vornehmsten Adel, anihr Gefolge an. Zn der Kirche rief sie derErzbischof von Nowgorod, nachdem er ihrden gewöhnlichen Eid abgenommen harte, alsKaiserin aus. Edelleute und Bürger schwo-ren nun haufenweise. Hierauf erschien Ka-tharina im Senate, von welchem sie gleich,falls anerkannt wurde. Das ausgestreuteGerücht, daß Peter durch einen unglücklichenSturz vom Pferde gcrödtet worden sey, trug

zur