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warf jedoch, aller Vorstellungen ungeachtet,die Sache keiner Weilern Untersuchung.
Ganz unbesorgt begab sich nun Peter,von seinen Günstlingen und zwölf Damenbegleitet, nach Oranienbaum, einer am sinnt»scheu Meerbusen, fast sechs Meilen von Pe-tersburg, liegenden Stadt, um daselbst dasPetersfest zu fcyern. Katharina hielt sich in-dessen in dem zwey Meilen davon entferntenLustschlosse Pecerhof auf. Peter wollte amfolgenden Tage bey ihr zu Mittag speisen.Während daß jedoch zu Oranienbaum derFrohsinn herrschte, trieben sich in der Phan-tasie der Katharina ängstigende Gedanken andie bevorstehende Revolution umher. IhreAnhänger glaubten, seit Passeks Verhaft,die Ausführung ihres Planes nicht längeraufschieben zu dürfen. Gregor Orlow eiltedaher (8. Jul.) mit einem Wagen nach Pe-tcrhof, um die Kaiserin nach Petersburg zuzu holen. Katharina schlich sich in fremderKleidung, des Morgens nm drey Uhr, ansihrem Zimmer heraus, und gieng ganz alleinbis zu dem Orce, wo der Wagen stand.Orlow machte den Kutscher, und er fuhr so
schnell.