Truppen, und der König von Dänemark,der seine ganze Mache unter dein berühmtenSc. Germain in Holstein aufstellte, befandsich in großer Gefahr. Den Ministern, dle-Petern diesen Krieg widerriethen, antworteteer: „ich will gar nichts weiter davon hö-ren!" Er war schon im Begriffe sich zu seilner Armee zu begeben, als ihn die Revolu-tion daran hinderte.
Peter stand auch mit seiner GemahlinKatharina, einer (1729) gebohrnen Fürstinvon Anhaltzerbst, nicht in dem freundschaft-lichen Verhältnisse, wie eS ihre guten Eigen-schaften erwarten ließen. Mit einem sanf-ten, liebenswürdigen Charakter vorzüglicheFähigkeiten und einen unermüdlichen Fleisvereinigend, hatte Katharina, in der langenReihe von Zahren, die sie als Großfürstindurchlebte, alle berühmten Schriftsteller impolitischen Fache studiert. Sie schien alsogleichsam ihre künftige Regierung zu ahnen.Zwischen ihr und ihrem Gemahle herrschteauch bis zur Gcburth ihres Sohnes PaulPetrvwitsch (1754) das vollkommenste EinsVerständniß. Damahls hatten aber Perso-nen,