Druckschrift 
17 (1806)
Entstehung
Seite
114
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die Verrathe in Schlvcidnitz in der Nahehatte, konnte es ruhig abwarte», daß dierauhe Jahrszeit seinen Gegner zum Abzügenöthigte. Daun, der seine Lcbeusmiriel auSeiner Entfernung von einigen Meilen bekam,hoffte, daß die Russen ihre Thätigkeit wie-der erneuern sollten. Doch Fermor, demSoltikow einstweilen wieder den Oberbefehlübertragen hatte, bewies eben nicbt mehrBereitwilligkeit, als Soltikow, Dauns Pianzu unterstützen. Man hatte ihn von Wienaus, bey der Kaiserin Elisabeth, nicht gutempfohlen; man hatte sein Benehmen ver-dächtig zu machen gesucht. Fermor ließ da-her diese Gelegenheit, sich zu rächen, nichtunbenutzt, und die Vereinigung unterblieb.

Endlich erhielt Fermor von Petersburgden ausdrücklichen Befehl, in die MarkBrandenburg einzudringen. Aber auch zudieser Unternehmung konnte er sich, aus Ab-neigung gegen -Oestreich, nur mit Müheentschließen. Unter seinen Generalen befandsich Tottleben, ein Deutscher, der lange inBerlin gelebt hatte. Diesen ließ er, wäh-rend daß Ezernichew mit dem Vortrabe sei-ner