Druckschrift 
17 (1806)
Entstehung
Seite
113
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ihre Beobachtung dem General Goltz mit 10bis 12,000 Mann übertragend, den übrigenTheil von der Mannschaft des Prinzen Heimrichs mit der seinigen vereinigte. Mit einerArmee von 50,000 Mann wollte er nunseinen Gegner Dann, dem 90,000 Streiterzu Gebothe standen, nicht »nr von Schweid-nitz, sondern ans Schlesien, vertreiben.Daher zog er (29. Aug.) des heftigen Ka?nonenftuers ungeachtet, ganz nahe bey demöstreichischen Lager vorbey. So sinnreich sichaber der König bewies, den östreichischenQbergeneral in Verlegenheit zn sehen, sobehutsam zeigte sich Dann, einem Angriffsdesselben auszuweichen. So kamen (imSept.) beyde Armeen immer tiefer in dengebirgigen Theil von Schlesien. Friedrichstand nun hinter Schwcidnitz, von Bnrkerstdorf bis Hohenfriedberg. Die Lager derOestreichcr und Preussen waren jetzt cinanrder so nahe, daß sie dieselben mit ihren Kmnonenkngeln erreichen konnten. Endlich fandman es für gut, das zwecklose Schießen zuunterlassen, und man war seitdem so wenigfeindselig gesinnt, daß die Vorposten einan-der wohl gar zurecht wiesen. Friedrich, derEaiictli Welch, i/r Th. H die