Verabredung, ruckte nun der Erbprinz vonBraunschweig mir 12,000 Mann aus demHessischen in das Wirzburgische bis Königs-höfen vor, wahrend daß sich Heinrich mitdrey Colonnen in Bewegung setzte. DieOestrcichcr wichen hierauf sehr ängstlich bisnach Nürnberg zurück, und die Neichsanneeließ die Preussen sich gar nicht nahe kom-men. Heinrich durfte sich aber von Sach-sen nicht weiter entfernen. Seine Absichtwar jedoch erreicht. Der Vereinigung derReichsarmcc und der Franzosen waren grö-ßere Hindernisse entgegengestellt. In Bam-bcrg hatte man sich (16. May) eines gro-ßen Magazins bemächtigt, und man hattedurch diese Bewegung mehr, als durch eineSchlacht, gewonnen.
Der Prinz Heinrich, dieser kluge Feld-herr, brauchte nun (im May) kleine Ab-theilungen seines Heeres, um die Feindeseines Vaterlandes auch auf andern Seitenzu beobachten. Wahrend daß Hülsen mit9000 Mann dem Grafen Dohna zu Hülfezog, gicng Fink mit 4000 Mann nach Dres-den, um die schwach besetzte Stadt gegen
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