Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
370
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der polnische Krongrofifeldherr Sobieski, amTage nach dein Tode des Königs Michael(11 Nov.), einen entscheidenden Sieg, derden Türken ihre halbe Armee kostete. Abermanche Umstünde verhinderten den bravenSobicski, alle Früchte dieses glänzenden Sie-ges cinzucrndtcn. Die Nachricht von demTode des Königs erfüllte den Adel mit demGedanken an die neue Wahl. Die rauheJahrszeit forderte ohncdieß zur Beziehungder Winterquartiere auf. Sobicski kehrtenach Lcmberg zurück. Hier wurde er mitdem lautesten Jubel, mit der herzlichstenDankbarkeit, empfangen. Man nennte ihnden Netter des Vaterlandes. Man glaubte,bey der damahligen Nationalfrcude, die Trau-er um den verstorbenen König noch aufschie-ben zu müssen.

Die Aufmerksamkeit des polnischen Adelswar jetzt aber hauptsächlich auf die neue Kö-nigswahl gerichtet. Man vereinigte sich erst-lich zu der mündlichen Verabredung, keine»Inländer zu wählen. Die Anhänger derverwittweten Königin, die eine große Zahlausmachten, suchten ihr auf diesem Wege,

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