Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
321
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verbreitete sich in der Versammlung allgc,meine, laute Bestürzung; bald erfüllte dieHerzen der meisten ängstliche Besorgnis, daßsie der König von der Bürgcrmilitz würdeniederhauen lassen. Vergebens bemühete sichder Stadtmajor, sie von ihrer Angst zurück,zubringen. Der sonst so trotzige Adel wei-gerte sich jetzt nicht langer, zur Revolutionseine Einwilligung zu geben.

Die Versammlung der Stande erschienhierauf (lSten Oct.) im königlichen Pallaste,und in Gegenwart derselben, so wie des ganzenHofeS, vernichtete jetzt Friedrich III die Ab»schrift der von ihm unterzeichneten Capitulation.Auf dem Schloßplatze, vor der Börse, war eineBühne aufgebaut, welche von der bewaffne,ten Bürgerschaft, von dem königlichen Leib,regimente, und von andern geworbenenTruppen, umgeben war. Auf dieser lei,steten Neichsstände, Reichs» und Hofbeamtenu. a. m. die Huldigung. Dieß war dieletzte Handlung des damahligen Reichstages.Auf diesem war ausgemacht worden, daß dieKronlchne', jedoch erst nach dem Abgangeder bisherigen Besitzer, in Aemter verwalt»Galietti Weltg. izr Th.