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ning forderte den Adel auf, sich an die bey»den andern Staude anzuschließen. So merk»lich der Eindruck seiner Rede auf die Anwe»senden sich zeigte, so wenig konnte sich dochder Adel sogleich zur Einwilligung entschlief»sen, und er suchte sie wenigstens aufzuschic»ben. Die unadelichen Stände begaben sichdaher allein zum Käuig. Svaning hielt auchhier eine Rede. Der gutmüthige Friedrichfand die Sache noch immer bedenklich. DerAdel, dadurch aufgemuntert, wollte sich ausder Stadt entfernen, um die Aufhebung derVersammlung zu bewirken. Nur die Bc»gräbnißfeycrlichkeic eines Rcichsrathcs hieltihn noch zurück. Indessen hatten die Urhe»ber der Revolution Zeit, die nöthigen Maß»regeln zu ergreifen. Man verdoppelte dieBürgcrwachcn; man beorderte in allen Quar»tieren der Stadt Bürgcrmannschaft, auf denersten Schall der Sturmglocken, gleich inWaffen zu erscheinen. Als nun der Adel sichzum Traucrschmauße eben niedergesetzt hatte,erschien der Stadlmajor in dem Saale, undsagte einem seiner Bekannten in das Ohr:der König habe befohlen, jedermann in dieStadt, aber niemand hinauszulassen.j Bald
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