Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
275
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bey, daß Friedrich Wilhelm, der (i6;6Jan.) mit seinem Kriegsvolke bey Königs-berg sich fast ganz eingeschlossen sah, keinandres Rettungsmittel, als einen Vergleich,wußte. Polen, hieß es nun, hatte seineVerbindung mit Preussen zuerst aufgegeben(weil eS demselben keinen Beystand leistenkonnte); der Kurfürst wäre daher gleichfallsaller Verbindlichkeiten gegen Polen entledigt.Preussen sollte unter die Lehushcrrschast vonSchweden kommen; dagegen sollte der Kur-fürst Ermeland erhalten. Friedrich Wilhelmscheute sich noch, gegen feinen ehemahligenLehnsherrn als Feind aufzutreten; aber KarlGustav drang so lange in ihn, bis er (imIun.) zu einem förmlichen Bündnisse sichverstand. Vorläufig verglich man sich jetztschon wegen der künftigen Theilung Polens,und dieses schien also schon damahls ein Land,das sich sehr gut theilen ließ!

Doch Johann Kasimir hatte während derZeit ein Heer von 40000 Polen und Tata-ren zusammengebracht. Mit diesem rückte er(1657 Ä»l.) bis Warschan vor. Hier stelltensich nicht mehr als 16000 Schweden undS 2 Vran-