Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
274
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hättc dcm Könige von Polen, seinem Lehns-herrn , gegen den schwedischen Karl Gustav,einen entscheidenden Beystand leisten können;aber die Verbindung, die ihm eben dieserKarl Gustav antrug, versprach ihm zu vielVortheil, als daß er sich derselben hatteentziehen sollen. Sein General, der GrafGeorg Friedrich von Waldcck, machte ihnbesonders auf die schöne Gelegenheit, dasHcrzogthum Preussen von der polnischen Ober-herrschaft zu bcfreycn, aufmerksam. Frie-drich Wilhelm hatte zwey Wege vor sich,um zur Unabhängigkeit Preussens zu gelan-gen. Johann Casimir ließ ihm diese Unab-hängigkeit, unter der Bedingung, daß erWestpreussen, und das angränzende Polengegen Schweden in Schutz nehmen möchte,freywillig antragen. Auch trat er deswegenmit dcm Könige Karl Gustav in Unterhand-lungen. Dieser, der die Eroberung des ganzenpolnischen Landes sich einmahl zum Ziele ge-wählt hatte, drang jedoch auf eine völligeVerbindung gegen Polen. Friedrich Wilhelmbehielt auch nicht lange Zeit, seine Eutschlies-sungen zu fassen. Karl Gustav rückte zu-gleich von zwey Seiten so geschwinde her-bey.