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Tod in der Regierung Polens eine Verande-rung hervorbrachte.
Wladislaws einziger Sohn von seiner erssten Gemahlin, einer Schwester des KaisersFerdinands III, lebte seit dem vorigen Iahtre nicht mehr. Seine zweyte Gemahlin,die schöne Tochter des Herzogs von Mantuaund Revers, Luise Marie, erwarb sich, viel-leicht weil er ihre ehemahligen Liebcshandclzu bald erfuhr, seine eheliche Zärtlichkeit sowenig, daß diese Verbindung ohne Kinderblieb. Ihm folgte daher sein Bruder Johann IICasimir, mit dessen Regierung sich für Poleneine lange Reihe von Unglücksfallen anhebt.Er selbst hatte schon ein sehr widriges Schick-sal gehabt. Als er zehn Jahre früher,ohne Paß, von Italien nach Spanien reisend,in der Provence landete, wurde er, auf Ri-chelicus Befehl (weil sein Bruder Ferdi-nands III Schwager war) in Verhaft genom-men, und in ein enges und hartes Gefäng-niß gesteckt, in welchem er bis in das zweyteJahr (1640 Feb.) schmachten mußte. Beyder Wahl zur Konigswürde (1648 Nov.) hatteer seinen jüngcrn Bruder zum Mitbewerber;
dieser