Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
251
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Tod ihres Nachfolgers (l66o) einen schickli-chen Verwand zu einer Reise nach Schwedengab, nm ihre dasigcn Angelegenheiten inOrdnung zu bringen,

Christina wurde zu Stockholm als Köni-gin empfangen, Sie meldete deir Reichsstan-den in einer besondern Zuschrift, daß sie,nach dem erbenlosen Tode des jungen Köni-ges, der jetzt den Thron bestieg, auf dieschwedische Krone ein unbestcittnes Recht zuhaben glaubte; aber man fand dieses Rechtso Mgegründet, daß man ihr die fernereAuszahlung ihrer Einkünfte nicht eher zusi-cherte, als bis sie auf die schwedische Kronefcyerlich Verzicht geleistet hatte, Es stießenihr überhaupt so viele Verdrießlichkeiten zu,daß sie (1661 März) ihr Vaterland wiederverließ. Zu Hamburg, wo sie sich hieraufein Jahr aufhielt, bcschasstigte sie sichmit der Goldmachcrey, zu welcher sie einitalienischer Chemist, Dorri, verleitete. Nach-dem sie sich nun wieder einige Jahre zu Romaufgehalten hatte, fühlte sie (1665) ihreLiebe für das Auslandische so gemäßigt, fühlte

sie