Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
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250
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nug, Monaldeschi wurde niedergestoßen, undda er sich, sein unglückliches Schicksal ahn-dend, durch einen Panzer verwahrt hatte,so wurde der Auftritt seiner Ermordung »inso schreckensvolier. Und Ehristina konnte,wahrend daß dieses vorgieng, in einem nichtweit davon entfernten Zimmer ganz ruhigseyn. Ludwig XIV und Mazarini ließen ihraber ihre Empfindlichkeit über den Schritt,den sie in einem Schlosse des Königs gewagthatte, ziemlich deutlich merken. Sie hieltsich auch nicht länger, als bis in den Mapdes folgenden Jahres (1658) in Frankreichauf. Der ansehnliche Rückstand von Subsi-diengcldern, den sie aus Frankreich mitnahm,war ihr um so willkommner, je wenigerihre Einkünfte aus Schweden ordentlich ein-liefen. Der Pabst wies ihr zwar einenJahrgchalt von 12000 Scudi an; er gabihr aber auch zugleich an dem jungen,wohlgebiloeten, muntern Cardinal Azzvluni einen Oberhosmcister, der ihre Wirth-schaft in gute Ordnung brachte. Wegenihrer Partheylichkeit für Frankreich, gericthsie mit dem Pabst in Uneinigkeit. Umso angenehmer war es ihr, daß ihr der