Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
249
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lich aber warf er sich zn ihren Füßen, flehcteer lim Gnade. Als nun die Ossicicre raschden Degen zogen, sprang er auf, und zogdie Königin bald in diese, bald in jene Eckeder Gallcrie. Sie hörte ihn noch einigeZeit ganz kalt und ruhig an. Aber nacheiner Stunde, ließ sie, sich entfernend, anden Prior die Aufforderung crgchn, ihn zumTode zuzubereiten. Der arme Prior befandsich jetzt fast in eben so großer Angst, alsMonaldcschi. Vergebens gieng er der Köni-gin nach, um sie zur Begnadigung des un-glücklichen Monaldcschi zu bewegen. Aucheiner von den Officicrcn machte einen frucht-losen Versuch, ihr Herz zu rühren. Manstellte ihr unter andern vor, daß der Kö-nig von Frankreich eine solche, in seinemPallast vorgenommene Handlung, nicht gutaufnehmen würde. Aber Christina war un-erbittlich. Sie wäre, wie sie sagte, völligberechtigt, diese Strafhandlung auszuüben, undden Monaldcschi, auf den sie übrigens kei-nen besondern Haß geworfen habe, wegenseiner beyspiellosen Verräthcrey, hinrichtenzu lassen; sie brauchte auch niemanden, alsGott, davon Rechenschaft abzulegen. Ge-nug,