Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
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fersüchtig. Aus Nachsucht mochte er mancheszärtliche Geheimnis; seiner erhabenen Gönne»riu verrathen haben. Sein Briefwechsel, derseine Treulosigkeit beurkundete, kam in dieHände der beleidigten Königin, die ihn ihremaufgereihten Gefühle zum Opfer brachte.Die schreckliche Scene fiel in dem SchlosseFontaincblcau, dem Aufenthaltsorte der Kö-nigin, vor. Dem Prior des damahligenKlosters hatte die Königin (1657 am 6. Nov.)ein versiegeltes Packet, ohne 'Aufschrift, über»geben. Zetzt (am 10.) befahl sie ihm, ihrdieses Packet wieder einzuhändigen. Siebefand sich, als er zu ihr geführt wurde, ineiner Gallcrie, in welcher, ausser Monal-dcschi, auch drey Ossicicre waren. Die Kö-nigin erbrach das Packet, und zog einigeBriefe heraus. „Kennt ihr", sagte sie zuMonaldefchi in rauhem Tone, „diese Hand"?Monaldcschi verneinte es, erblaßte aber.Das, was sie ihm zuerst zeigte, waren nurdie Abschriften, die sie selbst genommenhatte. Nach einigen Minuten zog sie aberauch die Originale aus der Tasche. Monal-defchi suchte sich nun erst zu rechtfertigen,und die Schuld auf andre zu schieben; end-lich