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und Christinn stand »och immer in so freund»schriftlichen Verhältnissen mit ihm, daß sie sichmit einem Ballette vor ihm sehen ließ, daßsie ihm einen Ring von hohem Werthe, mitihrem Bildnisse, schenkte.
Die Gunst, die Christina Ausländernwidmete, erregte schois den Neid und dieUnzufriedenheit der inländischen Großen;aber die verschwenderische, die Einkünfte desStaates weit überschreitende Freygebigkeit,mit welcher sie ihnen ihre Wohlthaten zu-fließen ließ, berechtigte jene zu dein lautestenTadel ihrer Negierung. Viele Kronengütcrwurden theils verkauft, theils zur Belohnungangeblicher Verdienste, an Lieblinge verschenkt,oder für wirkliche, für erdichtete Forderungen,abgetreten. Unadeliche Gläubiger der Kronenöthigte man, ihre Ansprüche an Personenvon Adel abzutreten, um sie denselben mitKrongütern vergüten zu können. Den Gra-fen verkaufte mau das Vorrecht, in ihrenGrafschaften Städte zu bauen, und in An-sehung derselben alie königlichen Rechte aus-zuüben. Der übermüthige Adel strcbte nunnach dem ausschließlichen Besitze aller be-ben-