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legenhcitcn nicht alle Aufmerksamkeit. Sietheilte sie jedoch meistens mit einem Günst-linge. Der Nachfolger des de la Gardie,den Vourdelot verdrängt hatte, war Pimen-tel, der (1652) als spanischer Gesandternach Stockholm kam. Er gewann, wie manerzählt, ihre Gunst hauptsächlich dadurch,daß er von ihrem Anblicke ganz bezaubcrtschien; daß er, ihr überall nachfolgend, zu-weilen neben dem Schlage der Kutsche her-lief. Seine Wohnung war im Pallaste, nichtweit von der Königin, und er wurde vonihr mit einer bis zum Unanständigen vertrau-lichen Freundschaft behandelt. Kostbare Ge-schenke wurden nicht karg an ihn ausgetheilt.Da er nun »och überdieß derjenige war, dersie zu einer Verbindung,mit Spanien undOestreich umstimmte, der ihr günstige Vorur-theile für die katholische Religion einflößte,so wurde er den schwedischen Großen ver-haßt, und den auswärtigen Mächten ver-dächtig. Christina ließ ihn endlich auch ab-reisen; aber das Schiff, das ihn trug, warso schadhaft, daß es bald wieder in den Ha-fen von Stockholm zurückkehren mußte. Nunblieb er noch ein halbes Jahr in Schweden
und