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Gelehrten, Zsaak Vossius, zum Aufseher ihrerBibliothek. Dieser erhielt, ausser Wohnungund Tisch, jährlich 5000 Gulden; auch beschenk»tc sie ihn mit einer Gnadcnkctte, die den Werthvon 1000 Ducaten hatte. Alle Schriftsteller,die dieser und Salmasius ihr empfahlen, wur-den nach Stockholm gerufen. Unter ihnen be-fand sich Bochart, dieser berühmte Kenner desmorgcnländischcn Alterthums; unter ihnen be-fand sich Naude, ihr Bibliothekar, der witzigePascal, befanden sich auch die deutschen Ge-lehrten, Herman Conring, und JohannFrcinshcm. Sie gab diesen Gelehrten Be-soldungen von 6 bis goo Thalern; sie machteihnen Geschenke von mehrern 1000 Thalern.Zuweilen trieb sie aber auch ihren Spaß mirden Gelehrten. Vourdclot beredte sie unter an-dern, den Meibom, der über die Musik derAlten geschrieben hat, nach dieser Musik singenzulassen, undNaude mußte griechische und romi-sche Ballette tanzen. Ein singender, ein tan-zender Gelehrter, nahm sich aber sehr spaß-haft aus. Der Hof der Ehristina war ganzmit Franzosen besetzt, die theils Gelehrte,theils Hofbeamten, -vorstellten, und nichtnur ansehnliche Einkünfte, sondern auch große
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