Druckschrift 
13 (1805)
Entstehung
Seite
233
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«er so eindringenden, so rührenden Beredt«samkcit, daß er der Versammlung Thränenentlockte. Christina gab endlich das Verspre«chcn, die Regierung noch ferner bcyznbc«halten, sie machte es aber dabey zurHauptbediugung, daß man ihre Vermahlungniemahls wieder erwähnen möchte.

Die Zeit, die Christina noch der Regie«rnng widmete, wendete sie zu einigen wohl«thätigen Anordnungen an. Ihre Aufmerk«famkeit war besonders auf die Verbesserungder Gerechtigkcilspflege, auf die zweckmäßi«gcre Einrichtung der Gesetze, und des gc«richtlichcn Verfahrens, gerichtet. Auch such«te sie dem Luxus Gränzen zu setzen, unddem Handel eine größere Ausdehnung zu ge-ben. Unstreitig bleibt aber unter den Ver«dicnften, die sie sich als Ncgentin erworbenhat, ihre eifrige Unterstützung und Beförde-rung der Wissenschaften und Künste das vor«züglichste, In Ansehung der meisten schönenKünste besaß sie nicbt nur tiefe Einsichten,sondern auch große Fertigkeiten. Sie lasnicht allein die vornehmsten Schriftsteller desAlterthums, sondern auch Kirchenväter. Ihre

Wiß-