endlich dennoch durch; doch ließ sie den Pfalz-grasen, der seitdem der Prinz von Schwedenhieß, an den Staatsangelegenheiten nochkeinen Theil nehmen; auch erhielt er nichteinmahl die Statthalterschaft über die schwe-dischen Provinzen in Deutschland, die ersich wünschte. Man wies ihm die ZnselQeland zum Aufenthalte an, wo er sich mitder Jagd bcschäffiigte. De la Gardie, derauch hier seinen Entwürfen entgegenarbeitete,war hingegen derjenige, der alle Gnaden-bezeigungen austheilte.
Ehristina wünschte, ihren Thronfolgerbestimmt zu sehen, damit sie in der Ausfüh-rung ihres Vorsatzes, die ihren Licblings-neigungcn lastige Krone gegen das ruhigePrivatleben zu vertauschen, um so wenigergehindert werden möchte. Ihren Vorsatzmachte sie schon nach wenig Jahren (1657Set.) zuerst dem Großmarschall, und demReichskanzler, hernach dem ganzen Ncichs-rathe, bekannt. Ihr Nachfolger müsse sichwie sie sagte, bald verheyrathcn, um Erbenzu bekommen. Aber Oxenstiern sprach, gegendie Ausführung ihres Entschlusses, mit ei-ner