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schaffte vorgenommen; doch wollte sie durch-aus nicht eher volljährig seyn, als bis sie (1644Dec.) das gesetzliche Alter erlangt hatte.
Die selbstrsgicrendc Christinn war vonder Weisheit der Rathschläge des Reichs-kanzlers so innig überzeugt, daß sie nichtallein die Verdienste, die -er sich um ihreBildung erworben hatte, durch die Erhöhungin den Grascnstaud, und durch ein ansehn-liches Landgut, belohnte, sondern daß sieauch seinen Vorstellungen noch manchmahlGehör gab. Aber Neider und Feinde (einLaos, das noch jedem großen Manne zuTheil geworden ist) wußten das Mißtrauen,das die Königin gegen ihn hegte, immerstarker zu reihen, wußten ihm ihre Zunei-gung immer mehr zu entziehen. Die Ta-lente, und das Auschn des großen Mannes,schienen dem Emporkommen ihrer eignenTalente, und ihres eignen Ansehns, imWege zu stehen. Daher entstand bey ihrder geheime Wunsch, ihn immer mehr ent-behren zu können. Es war ihr nicht ange-nehm, daß er den Frieden zu Osnabrückverzögerte, um die Vortheile, die sein Va-ter-