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geringste Zweifel in seine Vorzüge zn demunversöhnlichsten Haß. Sein Lob, das erin den Opcrnprologen absingen hörte, konnteihn bis zu Thränen rühren, und er sang dieLoblieder, die ihn zum Gegenstande hatten,wohl selbst bey der Tafel ab. War es alsonicht sehr natürlich, daß ihm jedermann zuschmeicheln sich bestrebte? Vorzüge an andernwaren ihm so unangenehm, daß er dieBeweise von Achtung, die man seinem Bru-der und seinen Kindern gab, mit Verdrußbemerkte. Selbst mit seinen Mailcessen ver-fuhr er manchmahl unbarmherzig. DenVorzug unter denselben hatte nicht gerade dieschönste, oder die geistreichste, sondern diejenige,die die heftigste Liebe gegen ihn hegte, oderwenigstens zu hegen schien. So feurig aberauch seine Liebe war, so wenig brachte erihr ein Opfer. Die kranken, hochschwangern,erst kürzlich nicdergckommncn Maitrcssen muß-ten ihn, in steifen Hofkleidcrn, auf seinenReisen begleiten, mußten sich allem Unge-mach unterwerfen. Seine Belohnungen er-theilte er meistens nach blinder Gunst. Diegroßen Generale und Minister brauchte ernur, wenn er sie nicht entbehren konnte.
Ealletti Weltg, izr Tb. L Aber