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Das verborgene Leben mit Christo in Gott : aus den Schriften Johann von Bernieres-Louvigni gesammelt ... [v. G. Tst]
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198
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unsrligrn Grundes nicht rinliial anfange». DieGnaden und Gaben erheben nns zu JrsuSChristus, und wann wir dann Ihn gefundenhaben, so fängt Er die Vernichtung dieses Grun-des in uns an. DaS geschaffene Licht (daS istein Licht, daS nicht Gott, JesnS selbst ist, son-dern nur von Ihm ausgeht) zeigt nnS zwardieses Grnndverderben, ocrdcckt cS aber doch zu-gleich. Wir können dieses schreckliche Verder-be» nicht wahrhaft erkennen, bis Jesus Christus,die ewige Sonne in unserm Inwendigen selbstaufzugeben anfängt. Dann fühlt man seinElend und seine Uninacht so sehr, dafi mannicht mehr daran zweifeln kann, und sieh selbstkeinen Nath mehr weiß.")

Alle Propheten waren nur Vorbilder Christi;so sind auch alle Lichter Jesu Christi nicht Je-sus Christus selbst, und können die er-wünschte Vernichtung nicht zu Stande bringen.

113. Alle, die sich dem geistlichen Lebenergeben, (in Clwisto Jesu gorrselig leben wollen)müssen Widerspruch und Verfolgung leiden;(2. Tim. 3, 12.) und zwar manchmal oon de-nen, die sie untcrstühen, und ihnen die Händebiethen sollten. Jas die Erfahrung lehret: je

'> Hier »klärt der Verfasser deutlich, waS cr unter Selbst-vcrnichiung verstehe. Nickt das Wesen, dir ursprünglichenAnlagen und Kräfte der Seele, sondern das Grnndvcrdcrbcn,die Verkehrrbeit derselben muß gestört und vernicklet werden.Die Selbstsucht, Eigenliebe, der alte Adam, was die Sckriftdas Fleisch, den alten Menschen nenntl der muss gckreu-zigci, gctödtct und vcrnichtigci, und an dessen Stelle der neueMensch, Christus der Geist gcsest werden. Der Verfasser willalso nichts anders, als was Christus selbst fordert: nämlich wirsollen uns selbst verlang neu, unsre Seele hassen, verlie-ren, dann werden wir "sie gewinne». Man sehe auch obenNro. 50.