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Das verborgene Leben mit Christo in Gott : aus den Schriften Johann von Bernieres-Louvigni gesammelt ... [v. G. Tst]
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auf die Gnade Jesu Christi gegründet sind, son-dern wenigstens einigermaßen auf unsre eigneAnstrengung und Bemühung, oder auf die Hilfeanderer. Da läfit es uns Gott nur darumnicht gelinge», damit wir lernen, uns auf Ihnallein strichen. Ihn allein im Auge haben.

100. Es ist mir genug, daß Gott ist, derEr ist die unendliche, unwandelbare Selig-keit. Es ist mir genug, daß JesuS Jesusist, und daß in seinem göttlichen Herzen dieFülle des heiligen Geistes wohnt. Ich bin zwararm in mir selbst, aber reich in Jesu Cbristo,in dem alle meine Schätze verborgen sind. Sindsie mir gleich manchmal verschlossen, sie sind dochmeine Schätze. Er eröffnet sie mir, wenn cSIhm gefällt, und ich kann dann wieder darausnehme», was ich bedarf, um meiner ganzen Arm-seligkeit abzuhelfen.

101. Ich trage überall mich selbst mitmir Herrn», und finde mich selbst auch überall.Mein Gott! wann wirst Du mich vonmir selbst erlösen? Wann werde ich nichtsmehr im Auge haben, als Dich allein,und dein Wohlgefallen? Wann wir allesverlassen haben, dann müssen wir am Ende erstuns selbst noch verlassen.

1l>2. Jesus Christus kann nur in ganz ver-nichtig ten Herzen herrschen.

1l)Z. Nichts ist groß ans Erde» als dieDemuth, nichts reich als die Armuth,nichts verehrnngswürdig, als die Liebezur Verachtung.

1k>ü. Suche die Vollkommenheit nicht weit,sie liegt dir nahe in deinen bänden. Liebe