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den, bis er nichts mehr besitzt, als Gottallein.
99. Der Schund legt das Eisen ins Feuer,und hämmert dann darauf, um cS biegen undbilden zu können, wie er es haben will. Gottwirst die Seelen, die Er heiligen will, in denOfen der Trübsal, und bildet sie durch dieSchläge des Leidens, wie Er sie haben will.Aber eben darum ist die Heiligkeit selten, weilsie Niemand so theuer bezahlen will.
9st. Du bist aus der Welt ausgegan-gen, nni in dich einzugehen! Nun mnsit duauch aus dir selbst ausgehen! um in Gottzu bleiben-
96. Wer das Kreuz Christi (das Lei-den) nicht hochschätzt, der hat den Geist Christinicht.
96. Will deine Flamme erlöschen, so blickeauf den Liebenswürdigsten und Vollkommensten.Man kann Ihn nicht ansehen, ohneIhn zu Lieben.
97. Ich weiß kein besseres Mittel oon allmeiner Unreiuigkeit frei zu werden, als, michin Gott, das große Meer der unendlichenReinigkeit zu versenken, und mich darin zuverlieren.
98. Ich fürchte alle meine Werke,auch die, die vor den Augen der Menschen diebesten scheinen. Doch das macht mich nicht un-ruhig, und ich genieße bei aller Demüthigungeinen großen Frieden; denn ich vertraue aufdie unendliche Güte Jesu Christi.
99. Unsre meisten Unternehmungen bleibenfruchtlos, und ohne Wirkung, weil sie nicht bloß