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dasi es das beste und Gott gefälligste Beför-derungsmittel zur Gottseligkeit sey.
7. Das große Geheimniß des Gebetes be-steht, so viel ich erkenne, darin, daß man denEindruck der Strahlen von der göttlichen Sonne,die in der Seele thronet, mit stillem, reinemSinne aufnehme. Diese göttliche Sonne kannerleuchten, ohne die Hilfe unsrer Ueberlegungen,kann uns entzünden in der Liebe, ohne daß miruns mit einer Menge Tugcnderwcckungen pla-gen. Was also eine Seele in und außer demGebete zu thun hat, ist, daß sie aufmerksamsey aus die Eindrücke und Gcmüthsstimmung,die ihr Gott giebt, daß sie sich einfältig offenund bloß vor Gott hinlege, Ihm sich ganz über-lasse, von Ihm mit großer Ehrerbietigkeit dieEindrücke annehme, die Er ihr giebt im Frie-den, Demuth und Unterwerfung unter seinegöttliche Schickung bleibe, und sich des geringstenguten Gedankens unwürdig achte. Sie sorgenur, daß sie rein, lauter, unterwürfig, und vonallen Kreaturen losgemacht sey; für das klebrigewird Gott sorgen. Er wird alles in ihr thun,was nöthig ist, und überschwenglich mehr, alssie hoffet und versteht. (Ephes. 3, 2V.) DieZeit und Weise, wann und wie Er uns besuche»will, müssen wir seinem Wohlgefallen tiberlassen.Bisweilen entzieht Er uns alles; dann erhebtEr uns wieder zu sich durch ein einfältiges An-denken; ein andersmal versetzt Er uns in einheiliges Nachsinnen und Gespräch mit Ihm, —oft durch den Glauben, oft durch ein Licht, baldlangsam, bald geschwind.