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Reinigkeit, Unterwerfung, und vollkommenerUeberlegung zu bewahren. Sie nehmen ein-fältig an, was ihnen Gott giebt. Giebt Erihnen nichts, so sind sie auch zufrieden; die Ver-einigung mit seinem Willen gilt ihnen statt, undüber alles andere.
IV.
Von dem innern Gebete, und wie mansich darin zu verhalten hat.
1. Seitdem das Wort Fleisch geworden,und Gott mit der Mcnsebheit vereiniget ist, sinddie Menschen zu dem erhabenen Stande beru-fen, mit Gott zu reden und umzugehen.Diese Gnade ist eine Frucht der MenschwerdungChristi; wir müssen sie sehr hoch schätzen, undmit Ehrfurcht bewahren. Das Herz Jesu istdas Zentrum, der Rnhcpunkt, wobin wirunsere arme Seelen hinlciten müssen, so oft siesich davon zerstreuen. Dicsi göttliche Herz solldein Betkämmerlein seyn, meine Seele!In Ihm und durch Ihn sollst du alle deineGebete Gott dem Vater opfern. Sein Herzsoll deine Schule seyn, in welcher du dieüberschwengliche Erkenntniß Gottes lernen sollst.Es soll deine Schatzkammer seyn, aus wel-cher du alles Nöthige nehmen kannst, allenReichthum der Gnade, die Reinigkeit, die Liebe,die Treue u. s. w.
2. Vetcn ist nichts Geringes; es soll unserHauptgeschäft seyn. Wir thun" darin auf Erden,was die Seligen «»Himmel thun: Gott schauen
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