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oder menschlichen Trost zu suchen; sie bleibt iuGottes Händen, daß Er sie kreuzige nach sei-nem Wohlgefallen. Bei den äußern Geschäftenhütet sie sich vor allzugroßer Vertiefung in die-selbcu, und bewahret ibre Freiheit nur Gott inallen Dingen zu suchen und anzusehen.
IG Sie läßt sieh alle Veränderungen ihrerinnern Stände gefallen, die Abwechslungen deSLichts und der Finsterniß, der Freude, des Frie--denS, oder die Beunruhigung. Sie bleibt inihrer Einfalt, die nichts will, als Gott undalles, was Er will — allzeit erhaben in Gott.„Ihr niederer Theil, die Sinnlichkeit ist solchen„Veränderungen unterworfen, aber ihr oberer„Tbeil, der Geist des Gemüths besitzt eine völ-lige Freiheit, und ist, wie der Himmel über dem„Monde, allzeit heiter und stille; kennt keinen„Maugel der Dinge, weiß nichts von Abwechs-lungen des Gemüths; alle Zeiten dienen ihr;„sie durchsieht, wie die Sonne, alle Dinge gleich.„Da sie alle Vielfältigkeiten verlassen hat, ruht„sie iu der einfältigsten Einheit. Nichts wünscht„sie, nichts suchet sie außer sich, weil sie ihre„Seligkeit nicht weit außer sieh, holen darf, da„sie selbe in sich verschlossen herumträgt. Sie„wirkt allein vor Gott; ist allzeit zum Hinschei-den bereitet." timrüln. Lon. älannäiiMin.
11. Es giebt viele Seelen, die ganz vollGottes und Jesus sind. Jesus thut alles inilmcu, wenn sie leiden, wirken, lieben, so liebt,wirket, leidet Jesus in ihnen: so daß sie nichtssehen in allen,, als Jesum in sich; und sie habenweiter nichts zu sorgen, als nur sich in der