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Das verborgene Leben mit Christo in Gott : aus den Schriften Johann von Bernieres-Louvigni gesammelt ... [v. G. Tst]
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will sich lieber in die Verwirrung der irdischenDinge hingeben? Welche Verkehrtheit! wieschmählich setzt sie ihren Gott znrück!

O wie schmerzt es mich, daß ich so lemgcZeit ausier Dir gelebt, so lange verzogen habe,mich Dir zu ergeben, o mein Gott! da ich Dichaber nun gefunden habe; soll mich nichts mehrvon deiner Liebe scheiden! Lieber sterben, alsmich von Dir abwenden! doch, warum suchtestDu eine armselige Kreatur? WaS bann sie Dirgeben, das Du nicht schon besitzest?!

III.

Man muß sich Gott und dcr Leitungseines Geistes in kindlicher Einfaltüberlassen.

1. Das einzige Geschäft einer Seele ist, sichGott zu überlassen, seinen Wirkungen in ihrnicht entgegen zu Oirken, sondern mit aller Ehr-erbietung und Einfalt anzunehmen, was Er ihrgeben will. Je mehr sie sich so verhält, destovollkommener wirket Gott in ihr. Dazu ge-bort aber eine hcldenmürhige Treue, eine großeLiebe zur Abtödtung und zur Einsamkeit, diesich nichts nachsieht, sich mit nichts überladet,als was Gott von ihr habe» will, damit siesich nicht zu viel zerstreue, abmatte, ihre Kräfteerschöpfe und theile.

2. ES ist ein guter Anfang des innern Le^bens, wenn wir unsern Verstand und Willendurch gute Gedanken und Liebcsneigungen :c.zu Gott schicken; darin müssen wir uns treu