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Das verborgene Leben mit Christo in Gott : aus den Schriften Johann von Bernieres-Louvigni gesammelt ... [v. G. Tst]
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üben, bis unS Gott in einen vollkommenenStand sehet, wenn Er nämlich anfängt, selbst inuns zu wirken, und unser eigenes Wirken durchseine göttlichen Bewegungen zu bemmcn, so dafiwir die Wirkung mehr empfangen, als auS unsselbst bervorbriugen.

3. Haben wir nnS im Anfange unserer Be-kehrung au Gottes Geist übergeben, und nach-her noch oft neuerdings uns Ihm ganz g»-schenkt, und unsere völlige Einwilligung zu sei-ner Herrschaft über uns wiederholt gegeben, soführt Er daS Regiment in unS, wie eine schöneSonne, die unS wahrhastig erwärmt, und un-aufhörlich erleuchtet, daß wir in dieser göttlichenWahrheit alles erkennen, was wir zu thun undzu leide» haben, und alle Wege, die wir zu ge-hen habein Dieses Licht wird uns nie man-geln, und wird uns ganz führen, wenn wir unsgewöhnen, alle Dinge in diesem Lichte anzusehen,unser Inwendiges beständig zu bewachen, undso wenig als möglich unser Äug von dieserSonne abzuwenden. Das ist das Hauptstückdes iuuern Lebens, Last leuchten deinAngesicht über u»S, und sey uns gnä-dig. (i Mos. <>, 2i>.)

-k. Wenn dieses Licht des heiligen GeistesunS leuchtet, wandeln wir sicher und ohne Mühe,ja eS ist, als wenn die Seele freudig flöge, soleicht wird ihr alles. Und wenn es sich auchverdunkelt, so bleiben doch einige Ueberbleibsclund geheime Eindrücke davon zurück, die zwarwenig empfindlich, aber doch hinlänglich sind dieSeele zu führen. Verdoppelt die Seele ihre