ringes Ding, Gott einen Gefallen z» erweisen?Was leidet man, der Welt zu gefallen? Undwelch ein Schauspiel in Gottes Augen — einChrist umgeben mit Kreuz und beiden, dennochfest und fricdsam in der Unterwerfung unterGottes Wohlgefallen! Alle Herrlichkeiten "des Pa-radieses verschaffet ihm kein größeres Vergnügen.
XI.
Von der Gleichförmigkeit mit JesusChristus durch die Nachfolge seinesKrcuzlcbcnö in der Gcmcmfchaft seinerinnern Leiden.
1. Wir überschlagen die Kosten sehr übel,wenn wir vollkommen seyn wollen, ohne jedesKreuz, das unS Gott zuschickt, annehmen zuwollen. Wir müssen Ihn mit uns machenlassen, was Ihm beliebt. Wollen wir mitChristo überkleidct werden, so müssen wir unsvon allem ohne Widersetzlichkeit entblößen lassen.Wir mochten uns wohl "gerne im Gebete üben,und die süße Bcschauung genießen, nur lei-den wollen wir nicht. Das Gebet fördert zwarunsere Heiligung, das Leiden aber vollendet sie.Ich habe vorher das nie so klar erkannt, daßLeiden der Schmclztiegel sey, in welchem dieFrommen geläutert werden, wie das reinsteGold.
2. Nachdem Gott eine Seele mit den Freu-den und Lichtern eines erleuchteten Glau-bens genährt hat, beraubt Er sie dieses klarenund geschmackvollen Glaubens, und läßt sie in