Gurc und Böse, Hohe und Niedere, und Gottselbst, wenn Er und uns etwas mache» will-Eine erleuchtete Seele macht steh alle Leiden zuNutze», uni ein Märtyrer Jesu Christi zu werden.
12. Das Leiden zieht uns den alten Men-schen mit Gewalt aus, zerbricht alle Anhäng-lichkeit an die Geschöpft, und scheidet von uns,was unrein und irdisch ist, wie das Feuer vomGolde im Schmelzofen die Schlacken scheidet.Unser Verderben muß durch Feuer und Schwertzerstört werden.
13. Es ist ein Unterschied zwischen denSchmerzen, die das Kreuz der Natur verur-sachet, und zwischen der Unruh, die nur dieEigenliebe erwecket; wer mit viel Unruh undVerwirrung leidet, hat auch »och viele Eigen-liebe, die sich von den Dingen nicht scheiden,sondern lieber sich vom Kreuze befreien will. Daswahre Leiden ist lauter, sriedsam, demüthig undergeben an Gottes Wohlgefallen, der seine Lusthat, seine Freundinn um seiner Liebe willen lei-den zu sehen, und wenn sie lein Kreuz hat. eherHimmel und Erde bewegen wird, um ihr einKreuz zu verschaffen, damit sie dadurch seinemSohne gleichförmig werde. Ein Kreuz, daS mitZufriedenheit und Ergebung von Gottes Handangenommen wird, reinigt und vollendet dieSeele. Sie wird aber immer unruhig leiden,und den Frieden nicht finden, bis sieentschlossen ist, alles zu verlassen, undsich von allem vollkommen los zu ma-chen, was nicht Gott ist.
14. Lasset uns nur allein darum leiden,weil es Gott gefallt. Oder ist es ein gc-
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