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so wie Er es von ihnen hoben will! ich obermusi mich erfreue» über meine eigene Verach-tung, wenn es Ihm so gefällt, sie über michkommen zu lassen. Sey gerne unbekannt,und für nichts geachtet, sagt Thomas vonKenipis. f^inn nvsoiri, et zn-n uiüilo I'epu-tari.) O es ist selig, von den Menschen ver-gessen, ihnen aus den Gedanken, und ohne vonihnen geliebt zu seyn in einem verborgenen Win-kel nur für Gott allein zu leben. So langewir mit der Begierde, bekannt und geliebt undgeachtet zu seyn erfüllet sind, sind wir noch keinetaugliche Gefäße, die Erkenntniß nnd Liebe Got-tes zu empfangen. Je leerer ein Gesäß ist, umso mehr kann eS empfangen: je leerer wir vonuns selbst, und den natürlichen Neigungen sind,um so fähiger sind wir, Gott zu erkennen undzu lieben. Lasset uns nur uns entblößen vonunserer Eigenliebe, die sich immer hervorthun,sehen lassen, offenbaren will, unter allerlei schein-baren Vorwänden.
6. Verlange nicht so sehr von andern geliebtzu werden; dieß Verlangen entsteht aus Selbst-achtung, und erzeugt Selbstgefälligkeit. Freuedich, wenn man dir alles mißbilliget nnd übelaufnimmt, wen» du für den unnützesten imHause gehalten, und nur zu den niedrigsten undgeringsten Diensten gebraucht wirst, wenn duanders die Demuth lieben und gesinnt seynwillst, wie Jesus Christus auch gesinnt war.(Phil. 2. 5-8.)
7. Verzweifle nicht bei einen, einzigen, selbst-gefälligen Gedanken, wenn die Eigenliebe einWohlgefallen daran haben will, daß dir etwas