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seine Wunden; wen» ich reise, in seineFüße, und vereinige alle meine Tritte mitden Seiuigen, so deß ich keinen Tritt auf Er-den zu thun wünsche, als wie Er mir zur Ver-herrlichung seines Vaters that. Undkein Mensch sieht mich daselbst. Wenn ich demNächsten diene, verberge ich mich i» die Wun-den seiner Hände, nin alles nur in Ihm,und durch Ihn zu thun, (Kalos. 3, 3.) undwünsche von keinem Menschen gesehen zu wer-den, von keinem Dank zu wissen, daß man meinThun weder gut heiße, noch lobe, sondern daßnur Jesus Christas angesehen, gelobt, und Ihmgedankt werde in allem. Ich möchte mich auchvor mir selbst verbergen, und nichts mehr an-sehen, als Jesum, damit so mein Leben ganzmit Christo in Gott verborgen wäre.
11. Am liebsten verberge ich mich aber indie Wunde seiner Seite, da finde ich seinHerz brennend von göttlicher Liebe gegen seinenVater und die Menschenkinder. Es ist mir eineunaussprechliche Lust, wenn ich sehe, wie ich vonseinem göttlichen Herzen geliebt werde, unddurch immerwährende Beweise, die Er mir ge-nug giebt, von seiner Liebe überzeugt werde.Ich vergeße mein Elend, und meine kleineTreue vor Freude über den Reichthum, unddie Schönheit seiner Liebe. Ein solcher Augen-blick ist mir lieber, als alle Lust der Welt.
O Jesu! Du bist die Thür, Du der Wegund das Ziel! Wenn ich Dich ansehe in deinerArmuth und Schmach in der Krippe, und amKreuz, daß Du Dich so tief erniedrigen wolltestaus Liebe zu mir, so ists mir, als wenn aus
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