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9, Die Geheimnisse und Stände Jesu sinduns nicht nur ein Verbild, sondern sie wirke»in uns die nämlichen Stände, so, dass wir nichtnur leiden, um Jesu nachzufolgen, sondern derleidende JesuS drückt die eigene straft seinesGeistes in unS ein, nur unS zum Leide» Gnademitzutheilen, und seiner Leiden theilhaftig zu»räche». (Phil. 3, 19.) So auch, wen» wirbete», drückt Er de» Geist, und die Gnade deSGebetes uns ei». So thut Jesus alles i» u»s,und durch uns, wenn wir anders von Jesu be-sessen (Christi theilbaftig) sind, und Er selbstdie Seele unsrer Seele ist, der alles in unswirket, wenn wir nur seine aöttliche Wirkungennicht hindern. (Gal. 2, 29.) Das erfordertaber Reinheit und Treue, und ein kleiner Leicht-sinn der ungctödtetcn Natur kann mehr zerstö-ren, als alle Vcrfuchungen des Satans.
19. Es fielen mir die Worte Pauli ein:Ihr seyd gestorben, und euer Leben istmit Christo in Gott verborgen. Da be-kam ich Lust mich in Ihm zu verbergen, undich dachte, daß dieß auch der Sinn Pauli seynkönnte, wenn ich mich überall, wo ich kann, inIhm verberge. Bald verberge ich mich in seinPilger leben, indem Er verachtet, verborgen,und unbekannt vor der Welt blieb, obwohl Erder Abglanz Gottes war. Oder ich ver-berge mich in sein beschauliches Leben, woich Jh" so in Gott verborgen sehe, dasi GottIhn allein kannte. So vereinige ich mich, mei-nen Verstand, meinen Willen, meine ganzeSeele, mit der Seinigen, in Ihm alles zuthun, was Er thut. Oder ich verberge mich in