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und durch GotteS Wohlgefallen getröstet, undin Ruhr, Freude und Frieden erhalten wird;aber dennoch vor Liebe und Sehnsucht nuch völ-liger und ungestörter Vereinigung krank ist, undleidet.
Gewöhne dich ulso, o Seele! Gott, der indeinem allerrciusten Grunde wohnet, dir gegen-wärtig vorzustellen. Gieb allem Abschiede; die-ser göttliche Bräutigam will keinen Miibuhlerhaben: Er will dich ganz besitzen. Last dichoft durch den Glaube» in das innere Leben desBräutigams einführen, um Ihn im Frieden undStillschweigen zu genicsien. Wie selig wirst duseyn, wenn du einmal gewohnt bist, auf GotteSBefehle aufmerksam zu seyn, und sie durch dieRegungen des heiligen Geistes in deinem In-wendigen zu erkennen. Deine einzige Sorgewird seyn, Gott allein zu hören, und dich seinerLeitung z» überlassen, ohne auf dich, deinenNutzen oder Schade» zu sehen.
Wenn uns alles mangelt, wenn nurGott allein noch bleibet; — wenn wir allerStützen beraubt werde», so trauen wir auf Ihn.Er muß nnS allein alles seyn. Ps. 72, 25.26.
IX.
Wo finden wir Gott?
„Ich bin in dcrJrre herumgegangen,sagt Augustin; wie ein verirrteS Schaf.Ich suchte Dich auswendig, und Du bistinwendig in uns! und ich habe großeMühe angewendet, Dich anßer mir zu