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in dcm Zustande seiner Verlassnng und Hin-gabe in Gottes Willen gelitten, und wie sehrEr sie dadurch geliebct habe.
O Gott! welche Du erwählet hast, die hastDu auch verordnet, daß sie dein Ebenbilde dei-nes Sohnes äknlieh werden. Sollen sieIh mgleichförmig werden in der Herrlich-keit, so müssen sie Ihm nothwendigauch gleichförmig werden im Leiden.Röm. 8, 17. 29. Mustte nicht Christus leiden,und also in seine Herrlichkeit eingehen?
O Du unendliche Liebe! für wen sollte ichmein Herz haben, wenn nicht für Dich! Es istDein, dieses Herz, o Liebe! es ist Dein, ohneVorbehalt.
VII.
Die Gegenwart Gottes in uns macht/daß wir eben so gerne arbeiten/ alsbeten/ nach seinem Wohlgefallen.
Unser wahres Leben besteht in heiligem Uni-gange mit Gott in uns, wodurch die Seele ineiner himmlischen Ruhe befestigt, und mit gött-lichem Frieden erfüllt wird, so, dasi sie diesenseligen Zustand um alle Lüste der Welt nichtgäbe. In diesem Zustande wünscht sie von allemGeräusche, von alten Geschäften, von allem Um-gange mit Menschen entfernt zu seyn, selbst dieunschuldigsten Gespräche, auch sogar die Anlaste,dem Nächsten zu dienen, sind ihr nicht ange-nehm, — sie liebt da nur die völlige Ruhe zuden Fristen Jesu, wie Maria.