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Dennoch lästt Gott sie bisweilen erkennen,dast sie seinen innigen vertrauten Umgang vor-lassen, und auch ii» Aeustern wirksani und ge-schäftig sei?» inüsse. (Eingehen und Aus-gehen ist ihr Leben, Sie gehet a»S auf dieverborgensten Befehle, die sie erkennet, und istfriedsam beschäftigt in geistliche» und zeitlichenGeschäften nach GotteS Ordnung und Befehl,um dem Leibe feine Nvthdurft zu schaffen, unddem Nächsten zu dienen. Ohne die Bewe-gung Gottes, oder Erkenntnis! feines Willens,ohne seine Sendung unternimmt sie nichts,auch nicht ein gutes Werk. Darum bittet sieum Erkenntnis! seines Willens, und wartet wil-lenlos auf seine Winke und Bewegungen, Oftthun wir Dinge, die Gott nicht von uns fordert.
Man must seine bestimmte Zeiten zu denUebungen der Gottseligkeit haben, Auster dem,dast man mit groster Borsicht die Personen wäh-len muß, inust man sich auch die nothwendigenStunden vorbehalten, um nur allein mit Gottim Gebete umzugehen, — Man mufi fest dar-auf halten, und sie strenge beobachten, sonst fälltalles in Verwirrung; man zerstreut sich; wirdträge, verliert seine Kräfte, entfernt sich unver-merkt von Gort, crgiebt sich der Sinnlichkeit,und bemerkt die Abweichung, und den Fallnicht eher, als bis fast keine Hoffnung mehr daist, wieder umzukehren. Lasset uns beten! DasGebet ist unser einziges Heil! Uni aber treuzu seyn zum Gebete, inust man treu seyn in derordentlichen Einrichtung seiner täglichen Be-schäftigungen,
Man bemüht sich zwar, eben die Ruhe in