tes Angesicht entfernt zn seyn scheint, wenn cSum sie kalt und dunkel ist, verehrt sie seine Ge-rechtigkeit, die sie duzn vernrtheilte.
Mein Wandel mnsi künftig im Himmelseyn, das ist, in Gott; den» Gott ist unserHimmel, In ihm mnsi ich wohnen; Ihn zubeschauen bin ich geschaffen.
Ach, mein Gott! gieb mir die Gnade,daß ich in der Welt todt sey, daß ichnur für Dich allein lebe, mich nur mitDir allein beschäftige.
V.
Gottes Gegenwart fordert Treue, undordnet dann den ganzen Wandel.
Eine Seele, der sich Gott offenbaret, denGenuß seiner Jnnewohnung, seiner Gegenwartmittheilt, und die Vereinigung mit Ihm empfin-den läsit, ist hoch verbunden, sich dem gegen-wärtigen Gott treu zu bezeigen, und streng ansdiese Treue zu halte».
1. Sie darf sich in kein Geschäft einlassen,wozu sie keinen Berns hat, und welches nichthöchst nöthig ist.
2. Sie muß ihre Geschäfte verrichten, ohneüber den Fortgang bekümmert zu seyn, — son-dern gleichgültig, nur mit der Absicht, GottesWillen zn erfüllen, der im üblen Fortgange ofteben so, wie im guten gefunden wird.
3. Sie muß sich mehr mit Gott, als mit denGeschäften beschäftigt halten, und glauben, daßes kein wichtigeres und vortrefflicheres Geschäft