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ster zu, damit die Seele i» sich verschlossen, sichnur mit Gott beschäftigen möge.
IV.
Je reiner dein Inneres, desto klarerund herrlicher spiegelt sich Gott in dir.
Wie sich die Sonne in einer klaren Wasscr-quelle spiegelt, so läßt sich Gott im Grundeunserer Seele, wie in einem Spiegel sehen. —(Es spiegelt sich uns des Herrn Klar-heit mit aufgedecktem Angesichtes undwir werden verklärt durch des HerrnGeist in sein Ebenbild von Klarheit zuKlarheit. 2 Kor. 3, 18.)
Es musi aber dein Inneres sehr rein undder Friede sehr grosi seyn. (Matth. 5, 8.Habak. 2, 2l1.) Wie der Athem den Spiegelverdunkelt, so verdunkelt jede freiwillige Unvoll-kommenheit die Reinheit der Seele. Wie jedeBewegung das Wasser trübt, und das Bild derSonne auswischt, so macht jede Zerstreuung,oder Anhänglichkeit an die Geschöpfe, das! dasAngesicht der göttlichen Gegenwart verloren wird.
Wenn Gott so in der Seele leuchtet, unds ich gegenwärtig offenbaret, so musi sie nurIhn ansehen, sonst verliert sie ihre Glück-seligkeit. Man kann nicht zugleich die im Wasserspiegelnde Sonne, und die am Wege Vorüber-gehenden betrachten. Lasi sie vorbeigehen, ohnedeine Augen abzuwenden, wenn sie auch die bestenFreunde sind, sonst könntest du erfahren müssen,daß der Geliebteste, von dem du dein Auge