Druckschrift 
15 (1805)
Entstehung
Seite
371
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wurde (1724) Freyherr, und hernach Kam«merherr, und starb neun Jahre vor seinemGönner (17z 1). Als Schriftsteller hat ersich durch viele historische Werke, die keinenbesondern Werth haben, bekannt gemacht.Ein paar andre ihm ahnliche Gelehrte warenFaßmann und Morgenstern, und solche Man-ner konnten freylich für ihren Stand keineAchtung einflößen. Friedrich Wilhelm hatteübrigens auch das Gute, daß er, so sehr erdem Adel in Ansehung militärischer Stellenden Vorzug gab, bey andern Staatsämternblos auf Verdienste Rücksicht nahm. Daherhoben sich zwey Bürgerliche, Kccutz, Auditeurbey der großen Garde, und Vichbahn, einAdvocat, bis zum Minister empor. Sonstwar, nach Jlgen, der General - Feldmarschallvon Grumbkow derjenige, der, nach demFürsten von Dessau, sein Vertrauen ganzvorzüglich genoß.

Ein ungleich weniger thaliger Fürst, alsFriedrich Wilhelm, war sein Zeitgenosse, derKaiser Karl VI, der fünf Monathe später(am 20. Oct.) in seinem zMen Lebensjahrestarb. Bey allen Anlagen, die einen glück«A a 2 lichen