Druckschrift 
15 (1805)
Entstehung
Seite
363
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Sfficiers, und eS wurde daher recht systema-tisch getrieben. Der Soldat durfte, undwenn er das ungerechte Verfahren seinesOfficiers noch so innig fühlte, demselben nichtmir einem Worte widersprechen. Das fürch-terliche:Kerl, rasonnire nicht!" war ver-mögend, alle seine Zweifel niederzuschlagen.Friedrich Wilhelms Aufmerksamkeit war aberhauptsachlich auf sein Fußvolk gerichtet. Umso nachlässiger behandelte er die Cavallerie..Auch darinn folgte er, so wie fast in allenseinen militärischen Anordnungen, dem Nathdes alten Dessauers.

Leopold, Fürst von Anhaltdessau, (geb.am z. Jul. 1676) war ein Sohn des Für-sten Johann Georgs II, der die Mutter-Schwester Friedrich Wilhelms zur Gemahlinhatte. Für seinen feurigen Geist paßte sichnicht der Unterricht eines pedantischen Hof-meisters. Nur Waffen und Kriegsübnngenzogen seine Aufmerksamkeit auf sich. Kaumzwölf Jahre alt, bekam er vom Kaiser Leo-pold ein eignes Regiment. Nach dem Todeseines Vaters (169z) erhielt er das Regi-ment, das dieser unter den brandenburgischen

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