Druckschrift 
15 (1805)
Entstehung
Seite
230
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ihn vielleicht auf den rechten Weg bringenwürde. Er wählte für ihn (171z) eine jün-gere Schwester der Gemahlin Karls VI,aus dem Hause Braunschwcig - Wolfcnbüttel,eine Prinzessin, welche die schönsten Eigen-schaften des Geistes und Herzens vereinigte.

Doch Alcxjei wurde weder durch seineliebenswürdige Gemahlin, noch durch seineneinjährigen Aufenthalt zu Braunschweig, zubessern, dem Vater willkommncrn Gesinnungenumgestimmt; vielmehr behandelte er seineGemahlin, die Mutter einer Prinzessin Na-talie, und eines Prinzen Peter, sehr un-freundlich. Er opferte die Liebe für sie demUmgänge mit der Euphrosyne, einer finni-schen Leibeigenen, auf. Doch seine Gemah-lin überlebte die Gcburth ihres Prinzen(1714 Nov.) nur wenige Tage. Aber auchPeters zweyte Gemahlin Katharine gcbahrdem Peter damahls einen Sohn. Um somehr reifte nun bey dem Vater der Entschluß,den Alcxjci von der Thronfolge auszuschließen.Schon die ausserordentlichen Freudenfeste, dieder Vater wegen der Geburth des SohncS'der Katharine anstellte, brachten im Alezjcidie innigste Kränkung hervor; aber noch mehr

erschüt-