kow, der die Aufsicht über seinen Unterrichtfübrle, konnte ja selbst nicht lesen. Derbeste Lehrer wurde fortgeschickt. Man be-handelte den Prinzen mit auffallender Härte.Er mußte verschiedenen Feldzügcn als Ge-meiner beywohnen. Peters Abneigung gegenseinen Sohn, der ihm zu wenig Talentehatte, erregte in ihm den Wunsch, daß seinezweite Gemahlin Katharine ihn mit.einemdem Vater ähnlicher» Abkömmling beschenkenmöchte. Eben diese zweyte Heyrach abergab dem Prinzen Alcxjei zu unwilligen Aeuße-rungen die Veranlassung, die dem Vater nichtverborgen blieben. Die Geistlichkeit, diemit Peters Einschränkung ihrer Macht nichtzufrieden war, brachte ihn gegen die Anord-nungen seines Vaters immer mehr auf, under schmeichelte ihr schon mit der Hoffnung,daß er dareinst als Regent das Alte wiederherstellen würde. Sein Vater ernannte ihnwährend des Türkenkricges (1710) zumReichsvcrwcser; aber der Sohn drang inden Geist seiner Regierung so wenig ein,baß Peter schon damahls den Entschluß faßteihn vom Throne zu entfernen. Indessenhoffte er doch noch, daß eine Vermählung
ihn