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quise von Prie sich darüber gewaltig arger«te. Sie arbeitete daher mit allem Eiferan seiner Entfernung. Sie ließ in dieserAbsicht den König, durch den Herzog vonBourbon, bereden, die Staatsgeschäffte indem Zimmer der Königin, die er damahlsnoch liebte, vorzunehmen. Dahin konnteder alte Lehrer dem jungen Monarchen nichtnachfolgen, und nun wurde er nach Issy,nicht wcit izon Paris, verbannt. Aber Lud,wigs XV Liebe für seinen alten Lehrer regtesich bald so lebhaft, daß er mit den stärk«sten Unwillen auf dessen augenblickliche Zu«rückberufung drang. Fleury benutzte dieseGelegenheit, den jungen König auf die un«verantwortliche Staatsverwaltung des Her«zogs von Bourbon aufmerksam zu mache».Bourbon sollte die Marquise von Prie fort«schicken. Als er sich hierzu nicht entschließenkonnte, erhielt er (1726 Jun.) durch einkönigliches Handschreiben, den Befehl, sichauf sein Landgut Ehantilly zu begeben. DiePrie wurde auf ihr Landgut in der Nor«wandle verwiesen, wo sie (st. 1727) ihrenFall nur wenige Monathe überlebte.
Frank-