Peter befand sich einsam in seinem Zelte,von den schrecklichsten Aussichten beunruhigt,und zugleich von der Gicht gepeinigt. Imdessen versammelte sich ein Kriegsrath seinervornehmsten Generale. Diesem Kriegsralhegesellte sich Katharine zu. Schon hatte Pc-ter dem'Feldmarschall Schercmetew den Be-fehl gegeben, die zu einem Angrisse mitdem Bajonette nöthigen Vorbereitungen zumachen, und alles Gepäcke zu verbrennen.Auch hatten die Generale das Ausrückenbereits angeordnet, und die Weiber stimm-ten ein klägliches Geheul an, als es Katha-rine auf sich nahm, dem Zaar ein vom Vi<cekanzler Schaffirow verfertigtes Schreibenan den Großwessir mit Fricdensankrägenvorzulegen. Durch die zärtlichsten Bitten,durch die rührendsten Thränen, ließ sichPeter endlich zur Unterschrift bewegen. Die-ses Schreiben begleitete Katharine mit allenihren Kostbarkeiten, die ein Kästchen in sichschloß, mit allem Golde, was sie in ihrerGewalt hatte. Auch ließ sie sich wohl nochvon Generalen ihre Kostbarkeiten leihen.Peter schrieb indessen an den Senat, mansollte, wenn er in die Gefangenschaft ge-
riethe.